Bei der Einleitung einer Trance wird
die Aufmerksamkeit weg von äußeren
Reizen hin auf ein inneres Erlebnis
gelenkt. Hierzu gibt es die verschiedensten
Methoden. Dabei gilt grundsätzlich,
dass Hypnose kein schematisches „Entspannungs-Programm“
ist, sondern für jeden Menschen
eine individuelle Wirkungsweise hat.
Die in unserer Praxis hauptsächlich
angewandte sog. Moderne klinische Hypnose
zeichnet sich dadurch aus, dass das
innere Ziel der Aufmerksamkeit immer
ein positives und angenehmes ist, das
im Voraus vom Patienten selbst bestimmt
wird (z. B. eine schöne Urlaubserfahrung
oder eine sportliche Tätigkeit).
Beim Übergang in den Trancezustand
kommt es zunächst zu einer körperlichen
Entspannung. Dieser Entspannungszustand
ist mit einer Beruhigung der inneren
Rhythmen (z.B. Atmung und Pulsschlag)
verbunden, die es jedem Menschen auf
seine eigene Art ermöglichen, sich
in sein inneres Erleben zu vertiefen.
Diese intensive Beschäftigung
mit inneren Erlebnissen führt
zu einer starken Einschränkung
der äußeren Wahrnehmung
und lässt dadurch die zahnärztliche
Behandlung in den Hintergrund verschwinden.
Dabei ist der Patient jederzeit ansprechbar
und kann sich, wenn er will, auch
kurzfristig der Behandlung zuwenden,
sodass ein Patient in Trance die Entscheidungsfreiheit
hat, die Behandlung teilweise mitzuerleben
oder sich ganz von ihr zu entfernen.
Im Rahmen dieser grundsätzlichen
Wirkungsweise gibt es außerdem
einige spezielle Wirkungen, die sich
für die zahnärztliche Behandlung
nutzen lassen:
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Im
Trancezustand verkürzt
sich subjektiv die Dauer sehr
langer Behandlungen. |
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Ein
entspannter Patient ermöglicht
seinem behandelnden Zahnarzt
eine sehr viel präzisere
Arbeit und erhält so ein
verbessertes Ergebnis. |
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Die
Wundheilung nach chirurgischen
Eingriffen verläuft schneller
und unkomplizierter. |
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