Beim
ersten Termin schildern Sie die
Problematik Ihres Kindes und wir
machen uns ein Bild, in dem wir
einen kieferorthopädischen
Befund erheben. Bei der ersten
Untersuchung werden neben der
Mundfunktion die Zungenfunktion,
die Atmung, sowie die Zähne,
die Knochenstruktur und das Gesichtsmuster
untersucht. Gemeinsam mit dem
Patienten wird die Fehlstellung
erörtert und erste Ausblicke
auf einen möglichen Behandlungsablauf
gegeben. Sollten zur Beurteilung
der Situation Röntgenbilder
nötig sein, können diese
gleich mittels unseres strahlenarmen
digitalen Röntgensystems
aufgenommen und sofort beurteilt
werden.
Geklärt wird, ob Ihr Kind
eine Behandlung benötigt
und ob der Behandlungsbeginn umgehend
oder zu einem späteren Zeitpunkt
erfolgen sollte. Sind vorläufig
keine Maßnahmen erforderlich,
wird die Wiedervorstellung zu
einem späteren Zeitpunkt
empfohlen. Sind kieferorthopädische
Maßnahmen notwendig, erhält
der Patient auf Wunsch einen Termin
zur Erstellung weiterer diagnostischer
Unterlagen.
Nach intensiver Auswertung aller
Unterlagen wird ein genauer und
individueller Behandlungsplan
erstellt, der mit Ihnen und Ihrem
Kind besprochen wird. Denn nur
ein aufgeklärter Patient
ist motiviert und nimmt aktiv
an der Behandlung teil. Schließlich
werden Ihr Kind und Sie mit Beginn
der kieferorthopädischen
Behandlung in den kommenden 3-4
Jahren viel Zeit und Mühe
auf deren Erfolg einsetzen. Über
diesen Zeitraum erstreckt sich
in der Regel die aktive kieferorthopädische
Behandlung mit herausnehmbaren
oder festsitzenden Geräten.
Wurden die Zähne und Kiefer
in die gewünschte Position
bewegt folgt eine passive Behandlungszeit
zur Sicherung und Stabilisierung
der neuen Zahnstellung. Während
der aktiven Behandlungszeit sind
neben der intensiven Mitarbeit
des Patienten regelmäßige
Kontrollsitzungen (alle 4-8 Wochen)
erforderlich.
»
Behandlungsmethoden
|