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Zentrum für Zahnheilkunde
Im Stockborn 14
63505 Langenselbold

06184 - 7750
Kinder- und Jugendzahnheilkunde ›› Behandlungsablauf
 
Liebe Eltern, liebe Begleitperson,
unser Anliegen ist es, den Zahnarztbesuch und die zahnärztliche Behandlung angenehm zu gestalten und zu einer positiven Erfahrung zu machen. Es ist sehr wichtig, dass Sie uns dabei unterstützen. Nur durch eine gute Zusammenarbeit ist eine erfolgreiche und angenehme Behandlung möglich. Informieren Sie uns bitte vor der Behandlung über Eigenarten ihres Kindes, welche Ängste bestehen, ob es Medikamente nimmt oder unter Allergien leidet.

Selbstverständlich ist Ihre Anwesenheit im Behandlungszimmer willkommen, wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Kinder alleine häufig besser zurechtkommen. Es ist uns aber sehr wichtig, dass Sie sich dabei ruhig verhalten und uns die Führung Ihres Kindes überlassen. Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, dass nur eine Begleitperson im Behandlungsraum dabei sein kann.

 
 
 
 

Falls Sie entscheiden, Ihr Kind ins Behandlungszimmer zu begleiten, ist es empfehlenswert, dass Sie selbst in einer guten Verfassung sind – davon wird Ihr Kind am meisten profitieren. Wenn Sie entspannt sind, ist auch Ihr Kind entspannt, weil sich die Gefühle der Begleitperson automatisch auf das Kind übertragen. Es ist hilfreich für die Gewöhnung an das Praxisteam, wenn Ihr Kind auf unsere Fragen alleine antworten kann, so steht es im Mittelpunkt der Behandlung.

Erleichternd ist es bei kleinen Kindern, wenn Sie auf dem Bauch der Mutter oder des Vaters liegen. Es ist dabei sehr wichtig, dass Ihre eigenen Emotionen nicht durch festeres Anfassen oder Streicheln und Reiben auf das Kind übertragen werden. Halten Sie bitte stattdessen Ihr Kind ganz ruhig und seien Sie eher passiv und vertrauen Sie bitte darauf, dass wir uns um Ihr Kind kümmern.

Wir machen Ihr Kind schrittweise mit der neuen Umgebung und der speziellen Situation vertraut und führen es spielerisch an die Behandlung heran. Vor der eigentlichen Behandlung vereinbaren wir mit dem Kind das Behandlungsziel und zielen anschließend auf seine Einwilligung hin. Wir erklären die einzelnen Behandlungsschritte mit positiven Worten. Wir „bohren“ nicht, sondern putzen, reinigen und säubern die Zähne. Dabei verwenden wir keine „Bohrer“ sondern Zahnduschen, Zahnputzbesen, Diamantkügelchen.

Wir erzählen mitunter Geschichten, in die wir sämtliche Behandlungsabläufe, Geräusche etc. positiv einfließen lassen. Wenn unsere Sprache und die Erzählung manchmal etwas unverständlich klingen, so geschieht dies mit Absicht. Die sogenannte Konfusion ist eine Form zahnärztlicher Hypnosetechniken. So kann Ihr Kind von der Zahnbehandlung fort in ein angenehmes Erlebnis und somit in einen angenehm entspannten Zustand geleitet werden. Kinder brauchen mitunter während der Behandlung Körperkontakt. Ihr Kind soll sich sicher und geborgen fühlen. Daher arbeiten wir gerade bei Kindern sehr viel mit Grifftechniken:

Wir legen die Hand auf die Schulter oder manchmal auf den Bauch und berühren bestimmte Bereiche des Kopfes (Schläfe, Stirn, Kinn). Das beruhigt Ihr Kind und führt zu einer Vertiefung der Entspannung.


Es gibt trotzdem Situationen während der Behandlung, bei denen das Kind etwas spürt. Wir bezeichnen dies ganz bewusst als „Kitzeln“ oder „Drücken“ und nicht als Schmerz. Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht allein die Behandlung, sondern das Gefühl, welches Ihr Kind beim Verlassen des Stuhls und der Praxis hat. Verstärken Sie diesen Eindruck, indem Sie Ihr Kind loben, wie toll es das gemacht hat.

 
 
Hier noch weitere Tipps, wie Sie Ihrem Kind vor und während
des Zahnarztbesuches helfen können:
 
Sie als Eltern sollten sich selbst nur positiv über Ihre Zahnarzterfahrungen äußern! Fehlen Ihnen diese positiven Erfahrungen, empfiehlt es sich, lieber nichts zu sagen. Erklären Sie bitte möglichst wenige Details.
   
Wir erklären Ihrem Kind alles mit positiven oder neutralen Worten. Es ist daher nicht notwendig, dass Sie Ihrem Kind zuviel über Behandlungsvorgänge erklären, da Sie ihm damit möglicherweise unnötig Angst machen.
   
Bei uns darf sich Ihr Kind ein kleines Geschenk aussuchen – auch, wenn es sich nicht behandeln ließ. Versprechen Sie daher Ihrem Kind bitte keine Belohnungsgeschenke. Der Stress beim Zahnarzt ist schon groß genug. Wenn sich Ihr Kind noch etwas verdienen soll, gerät es zusätzlich unter Druck.
   
Bitte fragen Sie Ihr Kind nach der Behandlung nicht: „Hat es weh getan?“. Sie könnten es möglicherweise an ein ungutes Gefühl erinnern. Loben Sie Ihr Kind stattdessen für seine Tapferkeit und sein Durchhaltevermögen; sie stärken damit sein Selbstvertrauen.
 
Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Mithilfe bei der entspannten Zahnbehandlung Ihres Kindes.

Ihr Praxisteam

Schonendes Röntgen
Digitales Röntgen - Fehlbelichtungen
sind ausgeschlossen und die
Strahlenbelastung reduziert sich
um bis zu 90%.

Mehr Information zu schonendem Röntgen
Lingualtechnik
Bei der Lingualtechnik sitzen die
Brackets auf der Zahninnenseite
und sind somit nicht sichtbar.

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