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Zentrum für Zahnheilkunde
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63505 Langenselbold

06184 - 7750
Parodontologie ›› Allgemeines
 
Was machen wir in der Parodontologie?
Wir beschäftigen uns mit der Prävention (Vorbeugung) und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Wie wichtig dies ist, zeigt die kürzlich erschienene Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV). Parodontalerkrankungen sind weit verbreitet. Bei den Erwachsenen leiden 52,7% unter mittelschweren und 20,5% unter schweren Formen der Parodontitis. Bei den Senioren sind 48,0% von einer mittelschweren und 39,8% von einer schweren Erkrankung betroffen. Karies ist der DMS IV zufolge deutlich rückläufig. Weit mehr Zähne gehen durch Parodontitis verloren.
 
 
Was ist eine Parodontitis?
Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers auf diese Bakterien. Durch diese meist chronisch verlaufende Entzündung wird der Zahnhalteapparat(noch mal Link?) und Kieferknochen zerstört. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommt es zum Zahnverlust.
 
 
Wie funktioniert die Früherkennung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates?
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und Sie spüren es kaum. Um das Zahnfleisch zu beurteilen, wird das Gebiss in sechs verschiedene Abschnitte eingeteilt. Dies ist der PSI (Parodontal Screening Index). Jeder einzelne Abschnitt wird Zahn für Zahn mit Hilfe einer speziellen, stumpfen Sonde untersucht.
 
 
Was ist das Besondere an der Parodontologie?
Die Parodontologie ist die Disziplin in der Zahnmedizin, die ihrer Natur gemäß weit über den Tellerrand hinaus schauen muss. Nicht nur lokale Ursachen, auch sogenannte systemische Erkrankungen schwächen den Halteapparat der Zähne. Oft ist ihr parodontologisch ausgebildeter Zahnarzt der Erste, der bei Ihnen Anzeichen einer allgemeinen Erkrankung entdeckt.
 
 
Was sind die Ursachen einer Parodontitis?
Die gesunde Mundhöhle wird von über 700 Arten von Bakterien besiedelt. Die meisten davon sind harmlos. Ursache für eine Parodontitis ist immer die Ansammlung von Bakterien in Form der Zahnbeläge (Plaque). Ohne Plaque kann weder eine Gingivitis noch eine Parodontitis entstehen.
 
 
Was kann ich tun, um eine Parodontitis zu vermeiden?
Zahnbettentzündungen sind nicht schicksalhaft. Sie können durch richtige und gründliche Mundhygiene, ergänzt durch professionelle Betreuung, der Entstehung von Gingivitis und Parodontitis vorbeugen. Der Gebrauch der Zahnbürste muss durch eine einmal tägliche Reinigung aller Zahnzwischenräume (Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten) ergänzt werden.
 
 
Was sind die Folgen einer Parodontitis?
Wird die Entzündung nicht gestoppt, kann sie auf den Kieferknochen übergreifen und schubweise zu dessen Abbau führen. Es kommt zu massiven ästhetischen Verschlech-terungen (Zahnverlängerung, die sog. schwarzen Dreiecke zwischen den Zähnen) und schließlich Zahnverlust. Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust mit all seinen Konsequenzen (Herz, Kreislauf, Risikoschwangerschaft, Zusammenwirken mit Diabetes).
 
 
Welches sind die Risikofaktoren einer Parodontitis?
Stress, manche Erkrankungen (z. B. Diabetes) und vor allem das Rauchen. Raucher erkranken deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nichtraucher. Zahnfleisch und auch Knochentransplantate sowie künstliche Zahnwurzeln (Implantate) wachsen bei Rauchern wesentlich schlechter ein als bei Nichtrauchern. Der Verlauf der Parodontitis ist bei Rauchern deutlich schwerer; der Gewebeabbau (Zahnlockerung- und verlust) erfolgt bei ihnen wesentlich schneller. Es gibt Parodontitisfälle, die trotz Behandlung nicht ausheilen. Bei mehr als 90 % dieser Fälle handelt es sich um Raucher.
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Bei der Lingualtechnik sitzen die
Brackets auf der Zahninnenseite
und sind somit nicht sichtbar.

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